In den holländischen Poldern läuft die Agrarforschung auf Hochtouren. Einer unserer Kunden mit eigenem Labor untersucht dort intensiv, was auf den Feldern wächst: Zwiebeln, Kartoffeln, Chicorée-Stangen und den Boden, auf dem sie wachsen. Doch wer viele Proben verarbeitet, weiß: Die Probenaufbereitung wird schnell zum Engpass. Als die Anzahl der Analysen stark anstieg, wurde ihre bestehende Mahlanlage zu einem Hemmnis für Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Der Umstieg auf eine Peppink 200CM-Probenmühle änderte das.
Dieses innovative, moderne und hochtechnologische Labor reagiert auf die wachsende Nachfrage seiner Kunden. Ackerbauern wünschen sich immer mehr Informationen, um den Ertrag pro Quadratmeter zu steigern, und Viehhalter benötigen genauere Daten zur Qualität ihres Raufutters. Die Folge: immer mehr Proben, immer größerer Druck auf den Prozess. Die bestehende Mühle (eines deutschen Herstellers) reichte nicht mehr aus. Die Durchlaufzeit war gering, die Reinigung nahm viel Zeit in Anspruch und der Prozess wurde unnötig staubig. Nach jeder Probe musste die Mühle wieder vollständig von Hand gereinigt werden.
Die Auswirkungen waren deutlich spürbar. Mit der bisherigen Lösung konnten lediglich etwa 15 Proben pro Stunde verarbeitet werden. Für Labore, die täglich große Probenserien analysieren, reicht das nicht aus. Zudem bedeutete die Reinigung nach jeder Probe zusätzlichen Arbeitsaufwand, längere Stillstandszeiten und eine höhere Wahrscheinlichkeit von Unterschieden zwischen den Bedienern. Wer unterschiedliche Materialien wie Zwiebeln, Kartoffeln und Chicoréewurzeln nacheinander vermahlt, kennt außerdem das Risiko der Kreuzkontamination. Nicht weil die bisherige Mühle schlecht mahlte, sondern weil der Prozess erforderte, die Mahlraumtür nach jeder Probe zu öffnen. Das führte zu erheblichem Zeitverlust beim Reinigen und häufig auch zu einer starken Staubentwicklung. Die Peppink-Probenmühlen 200CM, 200AN-C1 und 200AN-C2 reinigen sich dagegen nach jeder Probe automatisch. Dadurch lassen sich deutlich höhere Probendurchsätze pro Stunde realisieren.
Die Entscheidung für Peppink Mills fiel nicht zufällig. Das Laborteam verglich die verschiedenen Lösungen sorgfältig. Mehrere Faktoren gaben letztlich den Ausschlag:
Auch unser Ruf innerhalb der Branche spielte eine wichtige Rolle. Führende Labore validieren unsere Probenmühlen bereits seit vielen Jahren für die Probenvorbereitung. Das schafft Vertrauen – nicht nur in die Maschine selbst, sondern auch in die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, die für vergleichbare Analysedaten unerlässlich ist.
Die Implementierung verlief nicht völlig geradlinig, dafür jedoch äußerst erfolgreich. Der Kunde wollte das Mahlgut in kleinen Kunststoffbechern auffangen – vergleichbar mit den kleinen Saucenbechern, wie man sie häufig zu Frühlingsrollen erhält. Das stellte uns vor eine Herausforderung, denn diese Becher sind weder besonders stabil noch für den industriellen Laborbetrieb ausgelegt. Gemeinsam mit dem Kunden entwickelten wir deshalb eine Lösung: einen 3D-gedruckten Adapter, der den kleinen Becher sicher in ein größeres Auffangsystem integriert. Das Ergebnis funktionierte hervorragend. Genau für diese Flexibilität ist Peppink bekannt: keine Standardlösung von der Stange, sondern maßgeschneiderte Engineering-Lösungen, die optimal auf den Laborworkflow abgestimmt sind.
Die Zahlen sprechen für sich. Während die bisherige Mühle auf rund 15 Proben pro Stunde begrenzt war, verarbeitet die Peppink 200CM in diesem Anwendungsfall bis zu 140 Proben pro Stunde (bei kleineren Proben von etwa 100 Gramm). Standardmäßig geben wir für die 200CM eine Kapazität von 60 Proben pro Stunde an. Dieser Praxisfall zeigt jedoch, welches Potenzial möglich ist, wenn der gesamte Prozess der Probenverarbeitung optimal organisiert ist. Zusätzlich entfällt nahezu die gesamte Reinigungszeit zwischen zwei Proben. Die aktuellen Peppink-Probenmühlen reinigen den Mahlraum nach jeder Probe automatisch, sodass die Tür nicht geöffnet werden muss und weder Druckluft noch Staubsauger zum Einsatz kommen.
Für die Mitarbeitenden im Labor ist der Unterschied unmittelbar spürbar. Sie schätzen besonders, dass die Staubbelastung praktisch verschwunden ist. Weniger Staub bedeutet angenehmere Arbeitsbedingungen und mehr Zeit für die eigentliche Analyse statt für Reinigungsarbeiten. Der gesamte Prozess läuft wieder reibungslos.
Der entscheidende Wendepunkt in diesem Projekt war die maßgeschneiderte Lösung für den Auffangbehälter. Ohne den speziell entwickelten Adapter wäre der Laborprozess nicht optimal gewesen. Gerade hier konnten wir unsere Stärke unter Beweis stellen: schnelle Konstruktion in 3D, Prototypenbau, Praxistests und Umsetzung mit modernen Fertigungstechnologien wie 3D-Druck und 5-Achs-Bearbeitung.
Arbeiten Sie in einem Agrarlabor oder einer Forschungseinrichtung? Dann lohnt es sich, auszurechnen, welchen Zeit- und Effizienzgewinn Sie erzielen können, wenn Sie deutlich mehr Proben pro Stunde verarbeiten – bei gleichzeitig geringerem Reinigungsaufwand und minimalem Kontaminationsrisiko. Für Labore mit hohen Probenzahlen – von mehreren Tausend bis Zehntausenden Proben pro Jahr – ist eine industrielle Probenmühle keine Luxusinvestition, sondern eine strategische Entscheidung. Möchten Sie erfahren, was eine Peppink 200CM oder eine Peppink 200AN-C Probenmühle für Ihre Probenverarbeitung leisten kann – einschließlich einer individuell angepassten Auffanglösung? Vereinbaren Sie einen Termin für einen Mahlversuch und eine Live-Demonstration einer modernen Peppink-Probenmühle und entdecken Sie die Möglichkeiten.